„Floskeln: Wer A sagt …, sagt auch anderen Unsinn.”

Rezen­sion von Erich Kocina in Die Presse am Sonntag” (Wien) und diepresse​.com, 15.2.2015:
Tagtäg­lich werden wir mit Floskeln konfron­tiert, die schon so geläufig sind, dass wir sie kaum mehr zu hinter­fragen wagen. Genau das sollten wir aber machen. Sie haben sich so in unser Gehirn einge­brannt, dass sie einfach wahr sein müssn. Jene Redewen­dungen, Sinnsprüche und Glaubens­sätze, die wir schon so oft gehört haben. „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ zum Beispiel ruft sofort zustim­mendes Nicken hervor…


Damit hat der Rezen­sent mit sicherem Griff die älteste meiner Dogmen­kri­tiken identi­fi­ziert: Sie entstand 1997 in einer Kölner Werbe­agentur. Als Werbe­texter nervte mich der Spruch von Grafi­kern und Fotografen, die damit sagen wollten, dass ihre Arbeit viel wichtiger sei als meine, die Texterar­beit. Na wartet, hab ich mir gesagt, und hier meine Dogmen­kritik formu­liert. Sie ist in ähnli­cher Form in der Buch einge­flossen.

Veröffentlicht von

Jens J. Korff

Historiker, Politologe, Texter, Rheinländer in Westfalen, Sänger, Radfahrer, Wanderer, Naturbursche, Baumfreund, Pazifist

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