Politik? Nein, Haus- und Grundbesitz verdirbt den Charakter

Im Buch kriti­siere ich, anknüp­fend an Axel Eggebrecht, das konser­va­tive Dogma „Politik verdirbt den Charakter“. In dieser Form ist es nicht mehr üblich, aber sinngemäß geistert es weiterhin durch zahllose öffent­liche und private Debatten, etwa in der Form: „Politiker sind sowieso alle korrupt.“ Oder einfach in Form des gnadenlos schlechten Ansehens, dass der Berufs­stand des Politi­kers besitzt. Eggebrecht wider­sprach dem Dogma um 1980, indem er einen Satz des öster­rei­chi­schen Politi­kers Julius Raab aufgriff: „Nicht Politik verdirbt den Charakter, sondern schlechte Charak­tere verderben die Politik.“

Am ursprüng­li­chen Dogma ist natür­lich etwas dran, weil Politik mit Macht­kämpfen verbunden ist… Politik? Nein, Haus- und Grund­be­sitz verdirbt den Charakter weiter­lesen

Dazu gibt es keine Alternative? Doch, bestimmt!

Der klassi­sche Debat­ten­tot­schläger war eines der Lieblings­werk­zeuge von Peer Stein­brück, so lange er noch Minister oder Minis­ter­prä­si­dent war. Jetzt, als Nicht-mehr-Regie­rendem, fallen ihm wahrschein­lich täglich Alter­na­tiven ein, und jetzt wird er eher geneigt sein, dem Antidogma des großen Leonardo da Vinci zuzustimmen: “Es gibt immer eine andere Möglich­keit.” Hier ein paar davon. Dazu gibt es keine Alter­na­tive? Doch, bestimmt! weiter­lesen