Die direkte Diktatur des fossilen Imperiums in Usa

Der usami­sche Präsi­dent Donald Dump the Chump Trump nahm gleich mit Beginn seiner zweiten Amtszeit mit mehreren Dekreten den offenen Kampf gegen den Klima­schutz und gegen erneu­er­bare Energie­quellen auf, um den usami­schen Öl- und Gaskon­zernen die staat­lich gestützte Monopol­stel­lung zurück­zu­geben, die sie Jahrzehnte früher besessen hatte. Wider­stand wurde und wird gewaltsam unter­drückt.

Sofort begannen usami­sche Regie­rung und die Regie­rungen von Einzel­staaten wie Louisiana, öffent­liche Proteste gegen den Bau von Pipelines und von Flüssiggas-Termi­nals zu kriminali­sieren und Demons­tranten mit Gefäng­nis­strafen zu bedrohen. Louisiana beschloss bereits 2024, dass bestimmte Formen des zivilen Ungehor­sams als „organi­sierte Krimi­na­lität“ mit bis zu 50 Jahren Haft und Zwangs­ar­beit bestraft werden sollten. Green­peace Usa wurde auf Betreiben des Pipeline­kon­zerns Energy Transfer und ihres Chefs Kelcy Warren in North Dakota wegen einer fried­li­chen Protest­ak­tion gegen den Bau einer Pipeline zu 660 Mio. $ Schadens­er­satz, also zur ökono­mi­schen Zerstö­rung der Organi­sa­tion und ihrer haupt­amt­li­chen Aktivisten verur­teilt. Die Pipeline sollte das Siedlungs­ge­biet der Standing Rock Sioux durch­schneiden und tut es inzwi­schen. Warren ist berüch­tigt für die offen faschis­ti­sche Äußerung, Umwelt­schützer gehörten „aus dem Genpool der Mensch­heit entfernt“.

Heike Buchter berich­tete in der »Zeit« vom 27.11.2025.


Veröffentlicht von

Jens J. Korff

Historiker, Politologe, Texter, Rheinländer in Westfalen, Sänger, Radfahrer, Wanderer, Naturbursche, Baumfreund, Pazifist

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