“Geld kann man nicht essen.”

Meine Kritik an der sog. Weissa­gung der Cree (“Erst wenn der letzte Baum gerodet ist usw., werdet ihr erkennen, dass man Geld nicht essen kann”) endet mit dem Antidogma (gekürzt): Wenn das 99. Unter­gangs­sze­nario sich lächer­lich gemacht … hat, dann werden viele Propheten einsehen, dass man die meisten Menschen viel besser mit einem gelun­genen Beispiel überzeugt.  Eine schöne Bestä­ti­gung meiner These hat der Manager­be­rater Rainer Herlt im Juni 2015 in business​-wissen​.de ausfor­mu­liert.

Foto von danyo­nited, Klima­ge­rech­tig­keit Leipzig, Details zu Bildrechten, CC BY-SA 3.0 de, Demoplakat in Leipzig 2014, via Wikimedia

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Das Ende der Dogmatiker – jetzt miterleben in Bielefeld! Lesung Di 7.7.2015

Der Autor liest aus seinem Buch “Die dümmsten Sprüche in Politik, Kultur und Wirtschaft – und wie Sie gepflegt wider­spre­chen” und zettelt mit großer Sicher­heit spannende Diskus­sionen im Publikum an. Da wackeln die Dogmen der Beton­köpfe, Basta-Dogma­tiker gehen zum Neu-Überdenken in den Garten und Dünkel­dogmen purzeln vom hohen Ross herunter.

Dienstag, 7. Juli 2015, 20 Uhr in der Buchhand­lung Mondo, Elsa-Bränd­ström-Str. 23 (Ecke Arndt­straße), Biele­feld. Eintritt frei, Austritt erwünscht!

„Die Pyramiden von Gizeh haben Außerirdische gebaut.“

Der Schweizer Hotelier und Religi­ons­stifter Erich von Däniken machte sich in den 1960er Jahren, als Raumfahrt und UFOs ein großes Thema waren, bekannt mit der steilen These, dass die Pyramiden von Gizeh, die Geogly­phen von Nazca und andere große Bauwerke der Frühge­schichte oder frühen Antike nur mit Hilfe hoch techni­sierter Außer­ir­di­scher hätten gebaut werden können. Die Menschen wären, so Däniken, mit ihren damaligen techni­schen Mitteln zu solchen Bauten gar nicht fähig gewesen. Diese Theorie sei hier nur als Beispiel für allerlei abstruse Gedan­ken­ge­bäude genannt, die Menschen im Lauf der Jahrhun­derte bereits ersonnen haben. Der Infor­ma­tiker Jürgen Beetz ist ein ganz beson­derer „Freund“ solcher Dogmen und hat eine Erwide­rung zu bieten: Rudis Teekanne. „Die Pyramiden von Gizeh haben Außer­ir­di­sche gebaut.“ weiter­lesen

“Der kleine Mann kann da gar nichts tun.”

In meiner Kritik am Duckmäu­ser­dogma schlechthin gehe ich auch auf die Rolle der Revolu­tionen in der Weltge­schichte ein. Dagegen kommt von konser­va­tiver Seite natür­lich der Einwand: “Was bringen Revolu­tionen? Gewalt und Chaos, Bürger­krieg, nur damit eine neue Clique von Profi­teuren die alte Clique verdrängt…” Gero von Randow hat sich in der ZEIT vom 20.2.2015 mit diesem Argument ziemlich klug ausein­an­der­ge­setzt. “Der kleine Mann kann da gar nichts tun.” weiter­lesen

Rege Diskussionen über Autos und Wachstum bei Lesung in Bielefeld

Am 7. Mai 2015 fand im Biele­felder Welthaus eine Lesung und Diskus­sion mit Jens Jürgen Korff statt – Autor des Buches “Die dümmsten Sprüche in Politik, Kultur und Wirtschaft – und wie sie gepflegt wider­spre­chen”. Einge­laden hatte der BUND Biele­feld. Über 30 Teilnehmer erschienen und gerieten alsbald in eine lebhafte Diskus­sion über Dogmen und Antidogmen. Dabei ging es um Flughäfen, Autos, Risiken, Exporte, Wirtschafts­wachstum und Dienst­leister als Kern ganzer Wirtschafts­sek­toren. Rege Diskus­sionen über Autos und Wachstum bei Lesung in Biele­feld weiter­lesen

ÖkologiePolitik: “Es wird offensichtlich, wie unsachlich politische Diskussionen oft sind.”

In der Zeitschrift “Ökolo­gie­Po­litik” erschien eine Kurzre­zen­sion:

Mit „Wir müssen alles tun, um auf dem Weltmarkt konkur­renz­fähig zu bleiben!“ wurden „Arbeits­markt­re­formen“ begründet. Ob dieses Ziel wirklich sinnvoll ist, fragte seltsa­mer­weise kaum jemand. Das Buch stellt zahlreiche solcher „Dogmen“ vor, Ökolo­gie­Po­litik: “Es wird offen­sicht­lich, wie unsach­lich politi­sche Diskus­sionen oft sind.” weiter­lesen

„Flughäfen sind Jobmaschinen“, sagt Roland Koch – Lesung in Bielefeld

Der BUND Biele­feld hat mich einge­laden, anläss­lich seiner Mitglie­der­ver­samm­lung am Donnerstag, dem 7. Mai, einen öffent­li­chen Vortrag zu halten. Es wird eine Lesung mit szeni­schen Elementen und (hoffent­lich) angeregten Diskus­sionen. „Flughäfen sind Jobma­schinen“, sagt Roland Koch – Lesung in Biele­feld weiter­lesen